Lifestyle

Gut aussehen, besser fühlen – so veränderst du deinen Look

Manchmal ist es einfach Zeit für einen neuen Look. Sei es, um einen neuen Lebensabschnitt einzuleiten, um erwachsener aufzutreten oder auch einfach nur aus Spaß an Veränderungen. Manch einer mag behaupten, es sei oberflächlich, sich um sein Aussehen zu bemühen. Dabei geben Kleidung und Frisur die Möglichkeit, uns selbst auszudrücken und unsere Wirkung nach außen zu beeinflussen. Und nicht nur das. Wer von seinem Look überzeugt ist, strahlt dies nicht nur nach außen aus, sondern fühlt sich auch besser. 

Haare und Bart – Frisuren und Pflege

Alles beginnt mit dem Kopf. Einfach nur kurz war gestern. Für Männer gibt es inzwischen die unterschiedlichsten Arten von Frisuren in verschiedensten Längen. Und ein guter Haarschnitt gibt die Möglichkeit, die Vorzüge des eigenen Gesichts gekonnt in Szene zu setzen und zu betonen. Hauptsache, man verabschiedet sich vom 10-Euro-Haarschnitt und geht zu einem Friseur, der eine individuelle Beratung anbietet. Denn im Idealfall wird der Haarschnitt an die individuelle Kopf- und Gesichtsform angepasst. Wer einen eher runden Kopf hat, kann beispielsweise einen Haarschnitt wählen, der an den Seiten und hinten kürzer ist und sich einen Bart wachsen lassen. Das Gesicht wird so optisch gestreckt. Vorab sollte man sich natürlich überlegen, was einem grundsätzlich gut gefällt. Dafür lohnt es sich, bei Social Media oder in Zeitschriften ein paar Frisuren herauszusuchen, die einem wirklich gefallen und Bilder davon als Grundlage für die Beratung beim Haarkünstler mitzunehmen.

Für den Bart gelten ähnliche Regeln wie für die Frisur. Nicht jedem steht jede Bartform. Sie muss zum Gesicht und zur Frisur passen. Doch gerade, wer einen starken Bartwuchs hat, kann ruhig ein wenig experimentieren, was den Stil des Bartes und die neuesten Barttrends betrifft: Im Urlaub das Gesichtshaar einfach einmal wachsen lassen und dann unterschiedliche Schnitte austesten. Wichtig ist auch die Bartpflege. Mit dem richtigen Bartshampoo, Bartöl, Barttrimmer, Seife und Conditioner wirkt auch ein längerer Vollbart gut gepflegt statt struppig.

Tipp: Und da wir beim Thema Haare sind – zu einem gepflegten Erscheinungsbild gehören auch gepflegte Augenbrauen. Diese werden gerne einmal vergessen, dabei machen getrimmte Brauen einen enormen Unterschied im Gesicht. 

Stilwechsel – ein Update für den Kleiderschrank

Wer schon immer Spaß an Mode und am Experimentieren mit unterschiedlichen Kleidungsstilen hatte, der wird kaum Probleme damit haben, sein Outfit an verschiedene Situationen und Lebenslagen anzupassen. Für alle anderen kann dies hingegen zur Herausforderung werden. Und mag es für Applegründer Steve Jobs gut funktioniert haben, einen schwarzen Hoodie als Signature Piece zu etablieren, ist dies nicht jedem möglich. Denn seien wir ehrlich: Die meisten Männer würden im Job und auch privat doch eher argwöhnisch beäugt, wenn sie Tag für Tag im immer gleichen Pulli auftauchen würden. Doch die gute Nachricht ist: Bei der Kleidung können schon kleine Veränderungen einen großen Unterschied bewirken. Und für eine unkomplizierte Garderobe, dank der man dennoch stets gepflegt und passend gekleidet erscheint, ist eine gut durchdachte Capsule Wardrobe das Mittel der Wahl. 

Die Idee hinter der Capsule Wardrobe ist, möglichst wenige Kleidungsstücke zu besitzen, die sich alle gut miteinander kombinieren lassen. Im Idealfall bestehen die Kleidungsstücke aus hochwertigen Materialien, die möglichst lange halten und dabei gepflegt aussehen. Für ein entsprechendes Update für den Kleiderschrank gilt es zunächst eine Bestandsaufnahme durchzuführen. Was darf bleiben und kann als Grundstein für die neue Capsule Wardrobe übernommen werden und was muss weg? Zudem sollte man sich für eine Farbpalette entscheiden, die sich gut kombinieren lässt. Meist sind hier neutrale Töne wie Schwarz, Grau, Weiß und Dunkelblau die Farben der Wahl. 

Ist erst einmal ein Überblick verschafft, wie viele Outfits aus den vorhandenen Kleidungsstücken zusammengestellt werden können, kann ein Plan gemacht werden, was noch fehlt und nach und nach dazugekauft werden muss.

Eine Capsule Wardrobe besteht im Wesentlichen aus einer Grundausstattung an Kleidungsstücken wie T-Shirts, Sweatshirts und Jeans plus saisonalen Grundelementen wie kurzen Hosen oder Wintermantel. Hinzu kommen einige wenige teurere bzw. besondere Teile für mehr Vielseitigkeit oder für besondere Anlässe. Das kann der teure Anzug sein oder Accessoires, mit denen sich die Grundausstattung abwechslungsreicher variieren lässt.

Eine Pflegeroutine einführen

Für ein rundum gutes Aussehen ist nicht zuletzt das Hautbild entscheidend. Eine gesunde und reine Haut wirkt attraktiv und vital. Eine Pflegeroutine für die Haut ist daher wichtig für einen guten Look. Dabei gilt: Weniger ist mehr. Denn wer sich gleich mit einer ganzen Reihe an Produkten eincremt, verschlechtert schlimmstenfalls das Hautbild, anstatt sich etwas Gutes zu tun. Für eine gute Hautpflege genügen meist ein Gesichtsreiniger und eine Gesichtscreme. Beides sollte auf den Hauttyp abgestimmt sein. Wer eine eher ölige Haut hat, sollte einen Reiniger wählen, der von Unreinheiten befreit und als Creme ein leichtes Fluid. Neigt die Haut zum Austrocknen und spannt schnell, sollte der Gesichtsreiniger rückfettend sein und die Creme darf ruhig etwas reichhaltiger ausfallen, um der Haut Spannkraft zurückzugeben. 

Zum Gesamtpaket der Pflegeroutine gehört nicht zuletzt ein toller Duft. Es heißt, ein Parfüm zu finden, das zu einem passt. Dabei ist die Wahl eines Parfums nicht dasselbe wie bei einem Kleidungsstück oder Accessoire. Doch ein gut gewählter Duft wird genauso die Persönlichkeit unterstreichen. Bei der Wahl sollte man sich zunächst für eine Duftfamilie entscheiden. Wird also eher ein frischer, zitroniger Duft bevorzugt, holzige Düfte oder amberartige Gerüche? Dann heißt es, verschiedene Düfte auszutesten, die zu dieser Duftfamilie gehören und das Parfüm herauszufinden, das einem am besten steht.

Nicht vergessen – Schönheit kommt von innen

Ganz klar, nicht zuletzt Fitness und Gesundheit verändern unsere Ausstrahlung. Dabei geht es nicht einmal darum, das perfekte Sixpack aufzubauen. Es geht um ein gutes Körpergefühl. Und das bekommen wir durch eine grundlegende Fitness, ausreichend Bewegung im Alltag und eine gesunde Ernährung. Und das kann schon genug der Herausforderung sein. Aber es lohnt sich, denn Ernährung und Sport haben einen großen Einfluss auf das Selbstwertgefühl. 

Zahlreiche Studien konnten einen Zusammenhang zwischen einem höheren Selbstwertgefühl und einer höheren wahrgenommenen Attraktivität feststellen.

Das Wichtigste ist daher, dass zum Fitbleiben ein Sport gewählt wird, der vor allem Spaß macht. Es müssen ja nicht immer Fitnessstudio oder Laufen sein. Ob Wandern, Radfahren, Schwimmen oder ein Kampfsport – wer einen Sport wählt, der gleichzeitig zum Hobby wird, bleibt eher am Ball.