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Motorradreise: Das sollte auf die Packliste

Egal ob große Tour oder nur ein Tagesausflug: Bei einer Motorradreise muss man genau überlegen, was man mitnehmen will. Im Gegensatz zum Auto gibt es nicht nur weniger Platz für Gepäck. Packt man zu viel ein, wird auch das Fahren schwieriger. In diesem Artikel geht es um Tipps beim Packen für Ausfahrten mit dem Motorrad. Dank cleverer Planung wird das in Zukunft einfacher als je zuvor.

Wohin geht die Reise?

Die wichtigsten Fragen muss man sich stellen, bevor man überhaupt anfängt zu packen: Wohin soll die Tour gehen? Wie lange ist man unterwegs? Was habe ich auf der Tour vor?

Je nachdem, wie die Antworten auf diese Fragen lauten, muss man unterschiedliche Dinge beim Packen beachten.

Eine gute Packliste deckt alle Bereiche der Motorradreise ab. Kleidung, Werkzeug, Verpflegung und sonstige Ausrüstung sind fester Bestandteil. Aber auch nützliche Gadgets dürfen nicht fehlen. Das ganze Gepäck wird dann clever auf die verschiedenen Stauräume verteilt. So kann man sichergehen, dass wirklich alles passt.

Was braucht man unterwegs?

Dokumente

Ausweisdokumente für sich selbst und das Fahrzeug müssen immer dabei sein. Falls es Pläne für unterwegs gibt, darf man Buchungsbestätigungen und Eintrittskarten nicht vergessen. Den Geldbeutel mitsamt Inhalt braucht man unterwegs ebenfalls. Zu guter Letzt kann es helfen, Landkarten auch in gedruckter Form einzupacken. Falls das Navi einen mal im Stich lässt, muss man sich keine Gedanken machen.

Motorrad-Gadgets

Rund ums Motorrad gibt es auch Einiges einzupacken. Als Diebstahlschutz für unterwegs ist ein Bremsscheibenschloss empfehlenswert. Für alle Fälle lohnt es sich, immer Klebeband und Werkzeug dabei zu haben. Besser als viele einzelne Werkzeuge ist hier ein Multitool.

Ein weiteres praktisches Gadget ist ein Batterieladegerät fürs Motorrad. So ist man auch für diesen Fall abgesichert.

Persönliches

Wie bei jeder Reise braucht man auch auf der Motorradtour gewisse persönliche Gegenstände. Dazu gehören neben dem Smartphone auch Medikamente und die Artikel, die man für die tägliche Hygiene braucht. Sonnenschutz darf bei einem langen Tag an der frischen Luft auch nicht vernachlässigt werden.

Wechselkleidung

Je nach Ziel und Länge der Reise müssen unterschiedliche Kleider gepackt werden. Am besten packt man hier nach dem Schichtsystem. So kann man sich jeder Zeit an die Temperatur der Umgebung anpassen, indem man zusätzliche Kleidung an- oder auszieht. Die Menge der Kleidung hängt auch davon ab, ob man vor hat unterwegs Wäsche zu waschen.

Ausrüstung

Besonders auf einer längeren Motorradreise braucht man zusätzliche Ausrüstung. Hat man vor über Nacht zu campen, braucht man ein Zelt und einen Schlafsack. Auch ein Campingkocher gehört dazu. Andere Dinge wie Fotoapparat, Powerbank und Taschenlampe sind typische Kandidaten. 

Wie packt man richtig

Je besser das Gepäck auf dem Motorrad verstaut ist, desto angenehmer wird die Fahrt. Dabei ist es auch wichtig, dass man jederzeit an die richtigen Sachen herankommt. Dinge die man oft braucht, sollten also entweder ganz nach oben gepackt oder sogar in eine separate Tasche gepackt werden. 

Generell gilt: Was man nicht wirklich braucht, sollte man zu Hause lassen. Gegenstände mit mehreren Funktionen sind besser, als für jeden Zweck etwas Eigenes mitzunehmen. Besonders beim Packen von Kleidung sollte man versuchen, durch cleveres Falten und Aufrollen Platz zu sparen. So kann man den begrenzten Stauraum effizient nutzen. 

Fazit

Wer eine Reise mit dem Motorrad plant, muss sein Gepäck gut durchdenken. Manche Dinge braucht man immer, egal wo und wie lange man unterwegs ist. Geldbeutel, persönliche Unterlagen, Medikamente und Hygieneartikel gehören immer eingepackt. Kleidung und weitere Ausrüstung hängen mehr davon, was für eine Tour geplant ist. Wichtig ist auch, wie man sein Gepäck verstaut. Hier hilft es, platzsparend und ordentlich vorzugehen. So findet man immer alles was man braucht. Das ist weniger chaotisch und spart Zeit und Nerven.