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Sugar Daddy: Ist das Leben zwischen Gönnertum und Genuss etwas für dich?

In deiner Jugend hast du wahrscheinlich mit den Augen gerollt, wenn du eine hübsche junge Frau gesehen hast, die mit einem älteren Herren Zärtlichkeiten austauschte. „Die kostet ihm einiges“ – so die Annahme vieler Menschen, die Zeugen einer Liebelei werden, die durch eine deutliche Asymmetrie in der Altersstruktur auffällt.

Und tatsächlich stimmt das, wenn man sich das Prinzip von Sugar Daddy und Sugar Baby ansieht. Aber anders als es vielleicht auf den ersten Blick scheint, handelt es sich dabei nicht um ein finanzielles Ausnutzen, sondern um ein Geben und Nehmen.

Was hat es mit Sugar Daddy und Sugar Baby auf sich?

Die Beziehung zwischen einem Mann und seinem Sugar Baby zeichnet sich zunächst durch einen deutlichen Altersunterschied aus. Wie groß dieser Altersunterschied sein muss, darf oder soll, ist nicht genauer definiert. Normalerweise ist der Mann ein gutes Stück älter und steht mit beiden Beinen fest im Leben. Dazu kommt, dass er meistens sehr gut verdient, um sich sein Sugar Baby überhaupt leisten zu können.

Das Sugar Baby hingegen steht noch nicht mitten im Leben und möchte ein Leben führen, das Studium, Ausbildung oder Einstiegsgehalt nicht erlaubt. Der Sugar Daddy fängt also an, sein Sugar Baby finanziell zu unterstützen, in der Regel mit Luxusprodukten. Neben teurem Schmuck, Parfum, Essen in hippen Restaurants oder Feiern in exklusiven Clubs können es auch Autos, Luxusurlaube oder Designerkleider sein.

Was bietet das Sugar Baby im Gegenzug an?

Es gibt keine Regel darüber, welche „Dienste“ ein Sugar Baby anbieten muss, weil kein rechtskräftiger Vertrag abgeschlossen wird. Es handelt sich eher um eine einvernehmliche Symbiose, in der ein „Nein“ zu jeder Zeit befolgt werden muss. Über Internet-Plattformen können sich Daddy und Baby kennenlernen und herausfinden, ob ihre Bedürfnisse zusammenpassen. Im Sugar Baby Interview mit Michelle kannst du einen Eindruck darüber gewinnen, wie sich solch eine Beziehung im Alltag umsetzen lässt.

Diese Konzepte und Vorlieben gibt es

Du darfst ein Sugar Baby nicht mit einer Prostituierten vergleichen! Wenn du das im Hinterkopf behältst, kann dir das Sugar Daddy Konzept bestimmt tolle Chancen bieten. 

Distanziertes Sugar Baby

Ob du es glaubst oder nicht: Manche Männer wollen einfach ausgenutzt werden. Sie möchten schlecht behandelt werden und ihrer Angebeteten im Gegenzug dienen. Und es gibt einige Sugar Babys, die diese Rolle perfekt spielen. Trotz teurer Geschenke würdigen sie ihren Sugar Daddy keines zweiten Blickes. Vielleicht darf er sie beobachten, sie berühren, aber Zeichen der Zuneigung wird sie nicht erwidern – finanzielle Dominanz nennt man das.

FemDom Sugar Baby

Männer mit FemDom Fetisch möchten sich nicht nur ausnutzen, sondern sich auch benutzen lassen. In diesem Fall kann das Sugar Baby die Rolle einer Domina übernehmen und seinen Daddy erniedrigen.

Vorzeigehäschen

Viele Männer wünschen sich für manche Events eine adrette Begleitung. Viele Sugar Babys bieten ihrem Daddy genau das an, also eine Art Escort-Service. Meist ist die Beziehung aber inniger als mit einem Escort und es kann auch zum Sex kommen.

Echte Beziehung

Auch Liebe hat im Sugar Daddy Konzept natürlich Raum, nicht immer muss es oberflächlich und einseitig sein. Wenn du dich nach einer jungen Partnerin sehnst, mit der du gerne Zeit verbringst und deren Glück dir besonders wichtig ist, unterstützt du sie sicher auch gerne finanziell, sofern dein Budget es erlaubt. 

Du möchtest dich nicht ausnutzen lassen? Tust du nicht, du gönnst. Du ermöglichst es einer jungen Schönheit, das Leben zu leben, das sie verdient. Du bist ihr Gönner, sie deine Rose. Im Gegenzug genießt du die junge Frau an deiner Seite, die allen Männern um dich herum den Kopf verdrehen wird. Wenn du bereits einen gehobenen Lifestyle samt Rolex und Co. lebst, brauchst du die passende Partnerin an deiner Seite, und die darf auf jeden Fall jung und hübsch sein.